Unsere Stadt

Unsere Stadt

Wappen der Stadt Delmenhorst
 

Porträt

Zwischen dem Oldenburger und dem Bremer Land inmitten von Geest- und Marschlandschaften gelegen,
ist Delmenhorst mit seinen rund 73.000 Einwohnern ein modernes Mittelzentrum.
Seinen Einwohnern und Gästen werden alle Annehmlichkeiten einer kreisfreien Stadt geboten.


Bevölkerung (Stand: 30. Juni 2013)
 

Einwohnerzahl              73.642
männlich 36.158
weiblich 37.484

Quelle: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN)
 

Stadtteile
 

Stadtgebiet (Stand: 31. Dezember 2012)
 

Ausdehnung

rund 14 km

Höchster Punkt

25,2 m

Niedrigster Punkt

1,0 m

Geographische Lage           

53° 3' nördliche Breite
8° 37' östlicher Länge

Katasterfläche

6.235,3 ha

 


Verkehr (Stand: 31. Dezember 2011)
 

Länge des Straßennetzes

350 km

Länge der Fußgängerzone

705 m

Kraftfahrzeugbestand

53.762

Jährlich beförderte Personen

3.758.510

 

Wirtschaftsdaten
 

Einzahlungen/
Auszahlungen
aus laufender Verwaltungstätigkeit 2012

187.693.800 Euro
182.933.500 Euro
 

Einzahlungen/
Auszahlungen
für Investitionstätigkeit 2012

5.488.200 Euro
13.789.900 Euro
 

Hebesatz Grundsteuer A

350 % (Stand: 2013)

Hebesatz Grundsteuer B

415 % (Stand: 2013)

Hebesatz Gewerbesteuer

405 % (Stand: 2013)

Arbeitslosenquote

10,5 % (Stand: Dezember 2013)

 

Zeittafel

1234 Schlacht bei Altenesch. Stedingen fällt an Oldenburg.
1247 Der Ausbau vorhandener, bescheidener Befestigungen zur Wasserburg beginnt.
1254 Der Name "Delmenhorst" wird erstmalig in einer Urkunde genannt.
1278-1436

Regentschaft der Grafen von Delmenhorst, ältere Linie.

1286 Gründung des Kollegiatstiftes "St. Marien".
1311

Durch den Bau des Straßendammes Bremen-Delmenhorst wird der flämische Handelsweg über Delmenhorst geführt.

1371 Delmenhorst erhält die Stadtrechte.
1414

Graf Otto IV. von Delmenhorst verpfändet seine Grafschaft an das Erzstift Bremen.

1421 Graf Nikolaus von Delmenhorst wird Erzbischof von Bremen.
1436 Die Grafschaft Delmenhorst fällt an Oldenburg zurück.
1440-1465

Herrschaft des Raubritters Gerd von Delmenhorst.

1448

Graf Christian von Oldenburg und Delmenhorst ist König von Dänemark.

1454 Gründung der St. Polycarpus Gilde, älteste Bürgervereinigung der Stadt.
1463-1482

Regentschaft der Grafen von Delmenhorst, mittlere Linie.

1482

Delmenhorst fällt unter Münsteraner Herrschaft.

1547

Graf Anton I. von Oldenburg und Delmenhorst erobert Burg und Grafschaft, seit 1482 unter Münsterscher Herrschaft, zurück.

1577-1647

Regentschaft der Grafen von Delmenhorst, jüngere Linie.

1615 Neubau der evangelischen Kirche mit Grafengruft.
1633-1647

Graf Christian von Delmenhorst.

1647-1667 Die Grafschaft Delmenhorst fällt wieder an Oldenburg.
1651

Tuchmacher gründen die erste Delmenhorster Zunft.

1667-1773 Die Grafschaften Oldenburg und Delmenhorst sind dänisch.
1690 Verleihung des Marktrechtes.
1711-1731 Verpfändung der Grafschaft an das Kurfürstentum Hannover, Beginn der Abbrucharbeiten an der verpfändeten Burg.
1787 Der Rest des Blauen Turms, letztes Relikt der Burg, wird abgerissen.
1811-1813

Delmenhorst ist französisch.

1815

Oldenburg-Delmenhorst wird Großherzogtum.

1832 Das "Wochenblatt für den Kreis Delmenhorst" erscheint. Seit 1847 "Delmenhorster Kreisblatt".
1840 Geburt des Malerpoeten Arthur Fitger in Delmenhorst.
ab 1850 Expansion der Kork- und Zigarrenindustrie in Delmenhorst.
1867 Einweihung der Bahnlinie Bremen-Oldenburg.
1870-1898 Entwicklung zur größten Industriestadt zwischen Weser und Ems mit den Unternehmensgründungen in den Bereichen Jute, Kork, Wolle und Linoleum.
1903

Verleihung der Kreisfreiheit.

1909-1914

Errichtung des Jugenstilrathauses mit dem 44 Meter hohen Wasserturm nach einem Entwurf des Architekten Heinz Stoffregen.

1928 Städtisches Krankenhaus an der Wildeshauser Straße erbaut (Höger-Bau).
1931 Konkurs der 1884 gegründeten Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei (NWK).
1945 Engländer und Kanadier besetzen Delmenhorst.
1945-1946 Aufnahme von rund 15.000 Heimatvertriebenen.
1974

Eingemeindung der Ortschaft Hasbergen.

1977/1978

Bestätigung der Kreisfreiheit im Zuge einer Gemeindereform.

1981 Endgültiger Konkurs der Vereinigten Kammgarnspinnerei.
1986

Auf dem Nordwolle-Gelände beginnt ein neuer Stadtteil in Verbindung mit denkmalgeschützter Bausubstanz und moderner Bebauung zu entstehen.

1994

Stilllegung der Caspari-Kaserne. Seit 2000 entsteht auf dem Gelände der Stadtteil "Neues Deichhorst".

1998

Das Hanse-Wissenschaftskolleg am Lehmkuhlenbusch wird im Juli offiziell eröffnet.

Bei einem Hochwasser der Delme stehen große Teile der Delmenhorster Innenstadt unter Wasser.

2000

Das beispielhafte Stadtentwicklungs-Projekt "Nordwolle Delmenhorst" präsentiert sich als Außenstandort der Weltausstellung EXPO 2000.

2003

Delmenhorst ist 100 Jahre kreisfreie Stadt.

2005 Die deutsche Ministerkonferenz für Raumordnung erkennt den Großraum Bremen-Oldenburg mit der Stadt Delmenhorst als europäische "Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten" an. Seit 2008 ist Delmenhorst auch Sitz der Geschäftsstelle.
2006

Der Kauf des "Hotel am Stadtpark" durch einen rechtsextremen Anwalt kann durch gemeinsames Engagement von Bürgern und Verwaltung verhindert werden.

2009

Das "Hotel am Stadtpark" wird abgerissen. Die entstandene Freifläche wird Teil des Planungskonzeptes "Graftbogen".

In Delmenhorst wird das 750. Burgjubiläum mit einer Reihe von Veranstaltungen gefeiert. Die Burg wurde erstmals in einer Urkunde vom 27. Juli 1259 erwähnt.

2010

Der Wasserturm, Wahrzeichen der Stadt, wird 100 Jahre alt. Mit einem Feuerwerk wurde das Bauwerk am 30. April 1910 offiziell eingeweiht.

2011

Die Fleischwarenfabrik Könecke konzentriert ihre gesamte Produktion im Werk Delmenhorst.

Die Stadtwerke legen das Wasserwerk in der Graft still. Der dadurch hervorgerufene Anstieg des Grundwassers führt zu einer Versumpfung weiter Teile der Graftanlagen und der Wiekhorner Wiesen.

Von der Weltgesundheitsorganisation WHO wird Delmenhorst als erste deutsche Stadt mit dem Prädikat "Safe Community" ausgezeichnet.

In der "GraftTherme", dem neuen Sport- und Freizeitbad, beginnt der Badebetrieb.

Das neu gestaltete Foyer des Theaters "Kleines Haus" wird eingeweiht.

2012

Delmenhorst beteiligt sich als dritte Stadt in Niedersachsen an der "Charta der Vielfalt".

Die Leitstelle der Delmenhorster Berufsfeuerwehr wird abgeschaltet. Ihre Koordinierungsaufgaben im Not- und Rettungsdienst werden von der Kooperativen Großleitstelle Oldenburg (KGO) übernommen.

Partnerstädte

Die Stadt Delmenhorst pflegt seit Jahren Partnerschaften mit den Städten:

Allonnes (Frankreich),

Borisoglebsk (Russland),

Eberswalde (Land Brandenburg),

Kolding (Dänemark) und

Lublin (Polen).

Daneben bestehen Freundschaften zur nordamerikanischen Stadt Toledo im US-Bundesstaat Ohio,

und eine Patenschaft zur schlesischen Stadt Liebau.

Die traditionellen Ziele der Städtepartnerschaften sind die Völkerverständigung und die Aussöhnung, um langfristig Frieden

zu sichern. Dies wurde mit der Osterweiterung Anfang der 90er Jahre um Aufbauhilfe und Kulturaustausch mit den Ländern

des ehemaligen Warschauer Paktes erweitert.

In der jüngeren Vergangenheit ergänzte der Europa-Gedanke und die Absicht, die Jugend der Länder einander näher

zu bringen, die ursprünglichen Absichten.

Die Stadt Delmenhorst unterstützt dies mit ihren partnerschaftlichen Beziehungen.

Viele Austausche und Begegnungen haben in der nun bereits über 30-jährigen Geschichte der Städtepartnerschaften

dazu beigetragen. Schulen, Vereine, Kultureinrichtungen, private Treffen von Bürgern und Gruppen sowie die regelmäßigen

Treffen der offiziellen Vertreter aller Städte bieten vielfältige Möglichkeiten aktiv an den Partnerschaften teilzunehmen.

Auf diesen Seiten erhalten Sie Informationen über die Partnerstädte und die Aktivitäten der Partnerschaftskreise.

Quelle: www.delmenhorst.de