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Aktion „Willkommen in Delmenhorst“
vom Breiten Bündnis gegen Rechts

Mehr Infos hier


 

Für eine solidarische Gesellschaft – gegen jede Form der Ausgrenzung!
21. März 2015 – Internationaler Tag gegen Rassismus

Mehr Infos: http://wirsindoldenburg.de/


1. Friedenskreis, am Samstag, 21. März, 18 Uhr, auf dem Marktplatz
Dabei geht es um ein Zeichen des Friedens und Solidarität für die Yeziden.

1. Friedenskreis, am Samstag, 21. März, 18 Uhr, auf dem Marktplatz
Dabei geht es um ein Zeichen des Friedens und Solidarität für die Yeziden.

2. Friedenskreis, am Sonntag, 29. März, 17.30 Uhr,
bei der aramäischen Gemeinde

Hier geht es um Solidarität mit den vielen Christen im Nahen Osten, die in den vergangenen 100 Jahren ebenfalls immer wieder Opfer fanatisch-islamistischer Aggression wurden: koptische, assyrische, syro-chaldäische und syrisch-orthodoxe Christen.

3. Friedenskreis, im April vor der jüdischen Gemeinde.
Die tödlichen Anschläge auf jüdische Menschen und Einrichtungen in zwei europäischen Hauptstädten Anfang dieses Jahres dürfen wir nicht unkommentiert lassen.

Infoblatt hier

Link: http://www.kirche-oldenburg.de/aktuell/aus-den-kirchenkreisen/artikel/friedenskreise-in-delmenhorst.html

Link: http://www.noz.de/lokales-dk/delmenhorst/artikel/555295/friedenskreis-als-zeichen-der-solidaritat-in-delmenhorst




Für eine demokratische und weltoffene Gesellschaft
Für ein buntes und tolerantes Bremen..Mehr Infos hier


Für eine bunte Stadt
7000 Menschen demonstrieren in Bremen für Toleranz  

Bremen. Rund 7000 Menschen haben am Montag für ein buntes und tolerantes Bremen demonstriert.

«Wir wollen heute ein Zeichen setzen für Internationalität und Modernität, für multikulturelles und
freundschaftliches Zusammenleben in Bremen und Bremerhaven»
, sagte Bürgerschaftspräsident Christian Weber.
Bremen sei sich seiner Werte bewusst, sei wachsam und stark.
Es gehe entschlossen und geschlossen seinen Weg, damit der Städtestaat und Deutschland ohne spürbare
rechtspopulistische Bewegung ein Europa der Aufklärung und Toleranz, der Bildung und Vorbilder mitgestalten könnten,
sagte der Präsident.
«Ein Europa, das nicht vor der derzeit gewaltigen, weltweiten Völkerwanderung kapituliert,
sondern sie anständig meistert.»

Trotz Dauerregens war der Markt in Bremen zwischen Rathaus, Bürgerschaft und Handelskammer dicht gefüllt.
Ein breites Bündnis von Parteien, Gewerkschaften, Wirtschaft und Gesellschaft hatte zu der Veranstaltung aufgerufen.

Bremen solle sich deutlich sichtbar gegen die islamkritische Pegida-Bewegung stellen.
Auch im benachbarten Verden gab es eine Kundgebung «Verden ist bunt».
Zu dem Zug durch die Fußgängerzone kamen nach Polizeiangaben etwa 120 Teilnehmer.

Ein Artikel von dpa. Quelle: http://www.noz.de
 


Sollten Deiner Meinung nach alle Delmenhorster Bürger bei den Kommunalwahlen wählen dürfen?







Ergebnis ansehen


Sollte Deiner Meinung nach jedes Jahr für alle Delmenhorster ein Fest der Kulturen stattfinden?





Ergebnis ansehen


Zum herunterladen hier

Quelle: http://www.berlin.de/lb/intmig/publikationen/kalender/


Hier die Seite 3 vom (C) Delmenhorster Kreisblatt vom 14. Januar 2015 zum herunterladen


Hier gehts zum DelmePLANER 2015


Ehrenamtstag 2014

Weiterlesen..


25.11.2014: OB Axel Jahnz wird vereidigt


Quelle: http://dk-online.de/nachrichten/lokal/delmenhorst/1417068-3/story.html


31.10.2014: Fest der Kulturen in der Markthalle

„Wir sind stolz auf Delmenhorst und fühlen uns als Delmenhorster“, unterstrich der Vorsitzende des Integrationsbeirates, Matthias Matay Gabriel. Er freue sich auf die gemeinsame Zukunft der Menschen in der Stadt und wertete das Fest als einen Schritt auf dem gemeinsamen Weg.

Quelle: http://dk-online.de/nachrichten/lokal/delmenhorst/1384023-3/story.html


Ergebnis der OB-Wahl vom 25. Mai 2014

Quelle:NDR,
Link:  http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/kommunalwahl_niedersachsen_2014/Direktwahlen-215-neue-Verwaltungschefs-gesucht,direktwahlen162.html

 


IB-Podiumsdiskussion mit den OB-KandidatInnen am 14. Mai 2014

im St.-Johannes Gemeindesaal, Elsflether Straße 2

Vielen Dank vom IB an die Syrisch-Orthodoxe Kirchengemeinde: für den gesponserten Saal
Mehr Infos über die Syrisch-Orthodoxe Kirchengemeinde unter www.johannes-del.de.to


23.4.2014: Beirat wünscht sich Fest der Kulturen

Quelle: http://dk-online.de/nachrichten/lokal/delmenhorst/1130373-3/beirat-w%C3%BCnscht-sich-fest


Einbringungskultur und Willkommenskultur

6. Sitzung(Letzte): 15.10.2014
im MFR/City-Center

 


5. Sitzung: 17.9.2014

im Multifunktionsraum/City-Center
(Eingang über Marktstraße)


4. Sitzung: 23.7.2014, 18:00 Uhr
im Multifunktionsraum/City-Center
(Eingang über Marktstraße)


3. Sitzung: 25.6.2014

bei der Jüdischen Gemeinde Delmenhorst


2. Sitzung: 23. April 2014, 18.00 Uhr
beim Delmenhorster Turnverein


1. Sitzung in 2014: 12. Februar 2014 um 18.00 Uhr

bei der katholischen Kirche
im St.-Marien Gemeindehaus


Der 2. Integrationsbeirat (jetzige) wurde am 26.09.2012 im Rathaus Delmenhorst verpflichtet.
Die 1. Sitzung fand am 07.11.2012 in der BBS2 statt. Es wurde der neue Vorstand gewählt.

Vorstand: Tamer Sert (1. Vorsitzender), Renate Bartschat (stellvertretende Vorsitzende), Havanne Özütemiz (Schriftführerin), Marites Cadiz-Teichert (stellvertretdende Vorsitzende), Matthias Matay Gabriel (Kassenwart)

Die 2. Sitzung fand am 21.11.2012 im Ratssaal statt. Mitglieder und Stellvertreter wurden für die Ausschüsse der Stadt Delmenhorst benannt.

Die 3. Sitzung fand am 13.02.2013 in der St.-Johannes-Gemeinde satt. Nach einer Besichtigung der Kirche, in welcher auch viele Fragen beantwordet wurden, wurde die verlängerte Sitzung im Gemeinderaum durchgeführt.

In der 4. Sitzung am 10.04.2013 im Rathaus der Stadt Delmenhorst trat Herr Sert von seinem Amt zurück, da er einen Platz im Stadtrat erhalten hat.

14.6.2013: Die Edition "Starke Vielfalt - 21 Delmenhorster Lebenswege" wird im Rathaus vorgestellt.

Broschüre-Link: http://de.slideshare.net/TelimTolan/finale-druckversionfreigabe-delbrosch-migranten-2013umschlag-c-hifi-2

In einem Festakt im Delmenhorster Rathaus wird die Edition am Nachmittag des 14.06.2013 der Öffentlichkeit präsentiert.

Anlässlich des 1. Deutschen Diversity-Tages veröffentlicht die AG Wirtschaft des Ersten Integrationsbeirates der Stadt Delmenhorst die Edition „Starke Vielfalt – 21 Delmenhorster Lebenswege“, die die bunte Vielfalt in Delmenhorst und die damit verbundenen Chancen dokumentiert. In der Edition werden spannende Lebenswege von 21 Bürgerinnen und Bürgern aus Einwandererfamilien vorgestellt und ihr beispielgebender Lebens- und Berufsweg in der Stadt Delmenhorst nachgezeichnet. In einem Festakt im Delmenhorster Rathaus wird die Edition am Nachmittag des 14.06.2013 der Öffentlichkeit präsentiert. Ein Rahmenprogramm mit Festreden und musikalischer Untermalung wird vorbereitet.

Die Initiative zu dieser Edition kommt von der ehemaligen AG Wirtschaft des Ersten Delmenhorster Integrationsbeirates von 2010 bis 2012, dessen zwei seinerzeitige Mitglieder Frau Anne Frerichs und Herr Telim Tolan die Erstellung der Broschüre verantwortlich in die Hand genommen haben.

 

Die 5. Sitzung fand am 19.06.2013 im MFR/City-Center statt.

In der 6. Sitzung am 28.08.2013 wurde inein neuer Vorstand gewählt und Vertreter für die Ausschüsse bestimmt.

Neuer Vorstand (seit 28.8.2013):

Vorsitzender: Herr Matthias Matay Gabriel
Stellvertretende Vorsitzende: Herr Vahap Aladag und Herr Lopes Da Costa Gomes
Schatzmeister: Herr Dr. Spiggelkötter
Schriftführer/in: N. N.

Entsandte Ausschussmitglieder des Integrationsbeirates:

A1 Ausschuss für Bürgerangelegenheiten

A2 S Ausschuss für Familie, Senioren und Soziales

A2 J Jugendhilfeausschuss

A3 Ausschuss für Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr

A4 Ausschuss für Bildung, Wissenschaft, Sport und Kultur

A5 Ausschuss für Planen, Bauen und Verkehr
A6 Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Gewässerschutz

A7 Ausschuss für Wirtschaft, Finanzen und zentrale Angelegenheiten

KPR: Herr Gabriel

AG Gewalt: Herr Kaplan
Fk Suchtprävention und gesundheitsförderung: Herr Aladag

Mitglied im Markthallenbeirat: Frau Bartschat
Stellvertretendes Mitglied im Markthallenbeirat: Herr Zeytin


Interkultureller Kalender 2014


Der Kalender kann runtergeladen werden: einfach auf das Foto klicken.
Quelle: http://www.bamf.de/SharedDocs/Anlagen/DE/Downloads/Infothek/Sonstige/interkultureller-kalender-2014.html


Aufgabe des Integrationsbeirates:

Aufgabe des Integrationsbeirates ist die Förderung und Sicherung des friedlichen und gleichberechtigten Zusammenlebens von Bürgern verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen. Angestrebt wird die Weiterentwicklung und Intensivierung des Integrationsprozesses.

Der Integrationsbeirat setzt sich auch für ein gleichberechtigtes und selbstbestimmtes Leben von Frauen ein. Er wirkt an kommunalpolitischen Entscheidungen, die in seinen Aufgabenbereich fallen, mit und vertritt dabei die Interessen der Einwohner mit Migrationshintergrund. Diese Interessen ergeben sich insbesondere aus religiösen, ethnischen, sozialen und rechtlichen Bereichen.

Der Integrationsbeirat ist am 17. März 2010 erstmals zusammengetreten.

Vorsitzender:
Matthias Matay Gabriel

Stellvertretende Vorsitzende:
Lopes Jose Da Costa Gomes
Vahap Aladag

Schatzmeister:
Dr. Florian Spiggelkötter


Quelle: Radio Bremen


Presseberichte über und mit neuem Integrationsbeirat:
Matthias Matay Gabriel hat als neuer Vorsitzender des Integrationsbeirats viel vor

Idee einer Willkommenskultur

Von
Matthias Matay Gabriel wünscht sich ein Fest der Kulturen auf dem Marktplatz.
FOTO: MÖLLERS

Matthias Matay Gabriel hat viele Ideen, um das Thema Integration stärker in die Stadt und in die Bevölkerung zu tragen. Er zieht ein Din-A5-Karoheft in einem lila Schutzumschlag aus seiner Tasche und fängt an, darin zu blättern. Es ist fast voll geschrieben in einer großen, geschwungenen Schrift. Für weitere Gedanken benötigt er also bald schon ein neues Heft. Die erste Idee, die er aus den Karoseiten holt, ist ihm ein besonderes Herzensanliegen: „Ich möchte gern ein Fest der Kulturen veranstalten.“

Es ist eine Idee, die er aus Gütersloh mitbringt, wo er aufgewachsen ist. „Dort hieß es ,Gütersloh international’“, sagt er. Er nippt an der Apfelschorle, blickt auf den Marktplatz und sieht vor seinem inneren Auge schon die Stände, die Bühne, die Menschen. Die verschiedenen Kulturen der Stadt sollen sich bei dem Fest vorstellen, die Vereine präsentieren, Landesspezialitäten gereicht werden. Aber vor allem geht es darum, dass alle Delmenhorster zusammenkommen. „Es geht mir um ein gutes Miteinander“, sagt der 35-Jährige. Im nächsten, spätestens im übernächsten Jahr möchte er das Fest umsetzen.

Seit der Gründung des Integrationsbeirates ist Gabriel als Schatzmeister Mitglied im Vorstand. Er wäre es auch geblieben. Aber aus unterschiedlichen Gründen hatten viele der Vorstandsmitglieder ihren Posten aufgegeben, deswegen musste neu gewählt werden. Der fünffache Vater, der seit 2007 in Delmenhorst lebt, als Industriekaufmann in Bremen arbeitet und der sich selbst als Deutscher mit aramäischen Wurzeln beschreibt, nahm die Wahl an. Seine Stellvertreter sind Lopes Jose da Costa Gomes (Integrationslotsen) und Vahap Aladag (Ditib-Moschee). Neuer Schatzmeister wurde Florian Spiggelkötter.

Gabriel blättert in seinem Heft und zieht die nächste Idee heraus: ein „Welcome Center“. „Es geht darum, eine Willkommenskultur zu schaffen“, erklärt er. Die Idee: Es gibt eine Anlaufstelle für ausländische Neubürger, in der sie alles erledigen können, in der ihnen mit allen Behördenformalitäten geholfen wird und in der ihnen mit Hilfe des Integrationsbeirates ein Muttersprachler an die Seite gestellt wird. „Dann gibt es für Neubürger einen Ansprechpartner, der Brücken bilden kann“, sagt Gabriel. Bevor sich der Integrationsbeirat mit dieser Idee an die Politik wendet, soll das Konzept ausgearbeitet werden.

Doch damit nicht genug. Von der Broschüre „Starke Vielfalt“, in der 21 Porträts von erfolgreichen Migranten zu lesen sind, soll es eine Fortsetzung geben. Zudem möchte Gabriel mit dem Integrationsbeirat Projekte fördern. 460 Euro des 1000 Euro umfassenden Budgets wurden bereits für einen Volkshochschul-Kurs bewilligt, in dem türkischsprachigen Frauen das deutsche Gesundheitssystem erklärt wird. Zudem liebäugelt der Vorstand damit, dem vom Integrationslotsenteam für den 25. Oktober geplanten „Afrikanischen Abend“ zu unterstützen, will aber noch das Votum seiner Mitglieder abwarten – undundund. Es gibt viel zu tun.

Matthias Gabriel möchte den Beirat öffnen, sucht den Kontakt in alle Richtungen. „Deswegen wollen wir unsere Sitzungen auch immer bei einem anderen Verein ausrichten“, sagt er. Im Gemeindehaus der syrisch-orthodoxen Gemeinde war der Beirat bereits, das nächste Treffen findet in der Ditib-Gemeinde statt. „Wichtig ist bei Integration, dass keiner gezwungen wird, seine Sprache, seine Kultur oder seine Herkunft aufzugeben: Es geht nicht um Assimilation“, erklärt er. „Der Integrationsbeirat muss dabei Motor sein, muss schauen, dass alles in der richtigen Bahn läuft, er muss ein Netzwerk aufbauen, um die Einrichtungen und Vereine mit der Stadt zu verbinden, und er muss sich als Vermittler etablieren.“

Quelle: Weser Kurier, Link: http://www.weser-kurier.de/region/delmenhorst_artikel,-Idee-einer-Willkommenskultur-_arid,653931.html


2013-08-28

Matthias Gabriel führt Integrationsbeirat an

Nachdem Tamer Sert mit Übernahme seines Ratsmandates den Vorsitz im Integrationsbeirat der Stadt Delmenhorst abgegeben hat, war der Posten mehrere Monate vakant. Jetzt hat Matthias Gabriel das Amt des Vorsitzenden übernommen.Von Heike Bentrup

Delmenhorst. Der Vorstand des Integrationsbeirates der Stadt Delmenhorst ist nahezu wieder komplett. Seit gestern Abend führt der bisherige Schatzmeister Matthias Gabriel, Vertreter der syrisch-orthodoxen Gemeinde, die Geschicke des Gremiums an. Matthias Gabriel wurde in der Sitzung des Beirates mehrheitlich in das Amt des ersten Vorsitzenden gewählt, das nach dem Rücktritt von Tamer Sert seit einigen Wochen vakant war.

Da die beiden bisherigen stellvertretenden Vorsitzenden, Renate Bartschat und Marites Cadiz-Teichert, nicht wieder kandidierten, mussten auch ihre Ämter neu besetzt werden. Hier fiel die Wahl auf Vahap Aladag, Vertreter der DITIB-Moschee, und auf Lopes Jose Da Costa Gomes aus dem Vorstand des Integrationslotsenteams. Den Posten des Schatzmeisters übernahm Dr. Florian Spiggelkötter. Vorerst noch offen ist die Besetzung des Schriftführeramtes.

Neben den Vorstandswahlen ging es gestern in der Sitzung des Integrationsbeirates auch um die Benennung von beratenden Mitgliedern sowie deren Stellvertretern in Fachausschüssen des Stadtrates. So wurde Muhanad Paulus als beratendes Mitglied in den Jugendhilfeausschuss entsandt. Als stellvertretendes Mitglied im Sozialausschuss wird künftig Ewa Brüggemann die Interessen des Integrationsbeirates vertreten. Stellvertretendes Mitglied im Bildungsausschuss ist Havane Özütemiz. In den Markthallenbeirat zieht die bisherige stellvertretende Vorsitzende Renate Bartschat ein, Stellvertreter ist Ayhan Zeytin.

Zu Beginn der Sitzung hatte Christoph Jankowsky, Fachdienstleiter Stadtentwicklung, den Beirat über den aktuellen Stand des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) informiert und die Mitglieder zur Teilnahme aufgerufen.

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt, Link: http://www.dk-online.de/nachrichten/lokal/delmenhorst/713252-3/matthias-gabriel-f%C3%BChrt-integrationsbeirat-an

Quelle: Delmenhorster Kreisblatt, Zeitung vom 29.8.2013


Integrationsbeirat

Zu Gast in der aramäischen Gemeinde

Erneut Forderung nach einer Ampel an der Nordenhamer- / Elsflether Straße

Im Frühjahr erscheint eine Broschüre über Migranten. Finanziert wird sie mit öffentlichen und privaten Geldern.

Pfarrer Simon Erker erklärt den Besuchern und Mitgliedern des Integrationsbeirates die Bedeutung der Bilder auf dem Vorhang, der den Altarraum verdeckt.

Delmenhorst „Wir fühlen uns von der Stadt im Stich gelassen“. Meryem Özcan, stellvertretendes Mitglied im Integrationsbeirat der Stadt, war die Verärgerung anzumerken, als während der Beiratssitzung am Mittwochabend das in den Verkehrsausschuss entsandte Mitglied auf die Nordenhamer Straße zu sprechen kam. „Seit mehr als zehn Jahren fordern wir dort in Höhe Elsflether Straße eine Ampel oder zumindest einen Zebrastreifen“, erklärte Meryem Özcan. Sie wisse allein von vier schweren Unfällen dort. Die errichtete „Querungshilfe“ in der Straßenmitte sei nicht ausreichend.

Der Beirat hatte seine dritte Sitzung in das Gemeindehaus der aramäischen Gemeinde gelegt und ließ sich zunächst von Pfarrer Simeon Eker die Kirche zeigen und über die Glaubensgrundsätze informieren. Delmenhorst hat laut Eker mit rund 400 Familien (zu denen jeweils sechs Personen gerechnet werden) die größte aramäische Gemeinde Niedersachsens. Die Kirche wurde 2001 überwiegend durch Spenden der Gläubigen gebaut. Überraschend war für einige, dass Frauen den hinter einem mit christlichen Motiven geschmückten Vorhang verborgen Altarraum nicht betreten dürfen. Die Teilnahme am Abendmahl ist ihnen jedoch gestattet.

Beiratsvorsitzender Tamer Sert fragte später erste Erfahrungen der in die Ausschüsse entsandten Mitglieder ab. Die Meinungen gingen von „total langweilig“ bis „richtig toll“. Fazit: Man werde sich künftig noch besser auf die Sitzungen vorbereiten. Fachdienstleiter Arnold Eckardt bot allen seine Hilfe an.

Tamer Sert berichtete über das „Kopftuch-Problem“ einer jungen Frau, die wegen des Tragens ihres Kopftuches ihr Praktikum in einer örtlichen Buchhandlung abbrechen musste (die NWZ  berichtete). Nach seinen Angaben hat das Mädchen und dessen Familie die Entschuldigung des Unternehmens angenommen.

Eine schon vom vorherigen Beirat auf den Weg gebrachte Broschüre „Erfolgreiche Migranten“ erscheint laut Sert im Frühjahr. Darin berichten Migranten aus Delmenhorst über ihre Erfahrungen.

Quelle: http://www.nwzonline.de/kirche/zu-gast-in-der-aramaeischen-gemeinde_a_2,0,1702005278.html


www.ib-del.de